Öffentlichkeitsarbeit

Ich habe in den letzten Monaten bereits mit einigen von euch über Öffentlichkeitsarbeit geredet. In den zwei Jahren, die ich Teil des Vereins sein durfte, hatten wir viel zu tun – Corona macht das Vereinsleben nicht einfach. Jetzt wo Corona etwas in den Hintergrund rückt haben wir die Möglichkeit uns wieder in die Öffentlichkeit zu stellen. Aber warum überhaupt?

Die letzte Saison war hart. Die zweite Mannschaft hat nur die Hälfte ihrer Spiele mit eigenen Mitteln bestritten. Die andere Hälfte waren Ersatzspieler oder mussten kampflos abgegeben werden. Sicher – das ist zum Teil der Coronalage geschuldet, in der sich nicht jeder sicher fühlt zu spielen. Aber auf der anderen Seite sollten wir uns auch Fragen, ob wir uns nicht versuchen wollen ein wenig breiter aufzustellen.

Was können wir machen?

Ich denke das Erste was wir machen sollten ist wieder in den Medien präsenter zu werden. Mit dem “König der Meile” haben Matej Kovar und ich das erste Turnier organisiert, welches in verschiedenen Medien angekündigt wird. Der Plan ist dabei gleich drei unterschiedliche Medienarten anzusprechen. Natürlich gehört dazu die WAZ und der Stadtspiegel. Aber auf der anderen Seite auch online Medien wie die BOZ, wir-lieben-bottrop und evtl sogar Medien wie den BOTTcast. Als drittes Standbein kommt dann Facebook und Instagram dazu. Das tolle an der Sache ist, dass wir das in Zukunft mit relativ wenig Aufwand betreiben können. Einmal den Kontakt hergestellt können wir super einfach auf unserer Website eine Pressemitteilung veröffentlichen und diese per E-Mail mit den Redaktionen teilen.

Was hierbei super wichtig ist, ist Regelmäßigkeit. Aus der Marktforschung weiss man, dass man viele Expositionen zu einer Marke braucht um die Marke im Gedächnis zu halten. Daher gilt es für uns die Frage zu beantworten: Was wollen wir sonst ankündigen? Unser Weihnachts- oder Osterturnier? Offene Stadtmeisterschaften? Eine von Joachims großartigen Trainingssession zu bestimmten Themen? Lasst uns als Verein doch darüber reden was wir da machen wollen

Apropo machen – Hier kommt die zweite Idee ins Spiel. Lasst uns rausgehen in unsere schöne Stadt und Schach in die Stadt tragen. Ich glaube man kann getrost sagen:

Schach ist immer da, wo zwei Menschen sich ein Brett teilen

Wie ihr wisst habe ich angefangen ”Schach auf dem Kirchplatz” zu organisieren. Aber was heisst hier organisieren? Eigentlich habe ich nur geklärt, dass wir vor dem Marktviertelkiosk spielen können. Jetzt kündige ich es einmal an und nehme am Freitag Bretter mit. Wenig Aufwand und wie ich denke viel Erfolg. Vom Verein sind bisher immer mehr als 5 Leute da gewesen und von extern kamen dann immer Leute dazu.

Daher hier meine Idee: Lasst und Bretter nehmen und in der Stadt spielen. Hat jemand Lust Donnerstagsabends auf dem Feierabendmarkt zu spielen? Ich bin dabei. Wollen wir auf das Stadtfest gehen? Immer doch! Eventuell finden sich ja auch 2-3 Leute die bei anderen Gelegenheiten Lust auf Schach haben: Parteifeste, Stadteilfeste. Wir können dort überall sehr schnell Flagge zeigen. Wir brauchen nur zwei Spieler und ein Brett.

Ich weiss, das war nun viel Text und ein etwas ungewöhnlicher Beitrag für unsere Homepage, aber da ich dieses Gespräch nun schon mit einigen Leuten im Verein geführt habe, dachte ich mir ich sollte es auch mal runterschreiben! Lasst gerne unten einen Kommentar da, oder lasst uns Freitags mal drüber sprechen wie ihr das seht!

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